Lagos – erste Eindrücke

Nach einer erholsamen Nacht haben wir erst einmal rundum geschaut, wo wir denn hier gelandet sind. Schon die ersten Erkundungsgänge um die Marina und in die Stadt haben uns schnell den Eindruck vermittelt, dass wir es wieder mal gut getroffen haben – es gefällt uns sehr. Die Marina liegt an einem Fluss, der zum Meer hin zum Kanal ausgebaut worden ist – er trennt unseren Liegeplatz von der Stadt.

Marina Lagos

Das weitläufige Hafenbecken ist von kleineren Hotels und Apartmentanlagen eingefasst, zahlreiche Restaurants, Cafés und Bars haben für jeden Geschmack etwas im Angebot. Der weite und nur wenig besuchte Sandstrand ist in 5 min erreicht.

Die Einkaufsmeile der Stadt ist durch eine Fußgängerbrücke mit der Marina verbunden. Wir haben schon unseren Lieblingsplatz zum Kaffee trinken gefunden, den wir nach dem Einkauf im Supermarkt und der Markthalle besuchen. Auch hier ist der kleine Meia com Leite für kleines Geld zu genießen. Neu für uns ist die internationale Seglercommunity, die die Marina Lagos als Winterquartier auserkoren hat. Schweden, Norweger, Niederländer, Franzosen, Engländer, Iren, Polen, Deutsche, Amerikaner, Australier…. haben sich hier von Oktober bis März eingerichtet, es gibt sogar ein Online-Portal. (www.liveinfo.lagosnavigators.net) Montags und freitags findet um 9.30 Uhr eine Funkrunde in englischer Sprache über VHF Kanal 09 statt, in der nicht nur die Aktivitäten der Woche angekündigt werden, sondern auch Kennenlernrunden und Dinge zum An- und Verkauf angeboten werden. Es werden regelmäßig Kurse für Yoga und Walken, Tanz- und Malkurse abgehalten, aber auch Hilfestellungen bei Problemen aller Art offeriert. Vorzugsweise wird auf den Stegen englisch gesprochen, auch die Sprachen der vielen anderen Nationen sind zu hören, portugiesisch gehört eher nicht dazu. Selbst die Bedienung in unserem Lieblingscafe begrüßt uns auf deutsch. Lagos ist eine nette Kleinstadt, die Touristenströme setzen wohl erst später im Jahr ein.

Anders als in Cascais ist ringsum viel mehr Natur, die Grünflächen ziehrt meist nur niedriges Buschwerk. Im Sommer ist es sehr heiß, außer Palmen wachsen keine Bäume. Erstaunlicherweise nisten auf alten Schornsteinen auf einer Abrissbrache in Sichtweite des Hafens Störche.

Sie füttern schon ihre Jungen, ein Weiterflug nach Deutschland kommt in diesem Jahr wohl nicht mehr in Frage. Woher wissen die Vögel, dass es bei euch in Deutschland so eisig werden würde?

3 Comments

  1. Kathrin

    Kalt? Hier?! Quatsch… *hust*

    Habt eine schöne Zeit im Multi-Kulti-Segler-Quartier Lagos!
    Wenn ich eure Fotos sehe verstehe ich sehr gut, dass ihr euch da sofort wohl gefühlt habt.
    Ich bin gespannt was ihr noch entdeckt!

  2. Monika

    Ja das sieht schoen aus, blauer Himmel und leere Straende, Promenaden…….
    Waehrend Deutschland friert…..fliegt uns hier auf den Canaren alles um die Ohren ! Hoffe dass das Unwetter nun vorüber ist und an der Algarve vorbei zieht…………hier enorme Grundsee mit meterhohen Wellen……..
    Gruß Monika

  3. Jule

    Hallo Oma und Opa, ich finde die Palmen in Portugal sehr schön. Die Bäume bei uns sind nicht so schön wie bei euch. Dafür haben wir Krokusse in unserem Garten, aber der Teich ist zugefroren.☃

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.